Mittwoch, 29. Dezember 2010

Spendenaufruf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder,
wie Sie wissen, ist MuschiLeaks, die letzte Bastion vor den Horden der Finsternis, auf Ihre Hilfe angewiesen.
Die Arbeit von MuschiLeaks kostet Geld, viel Geld. Beinahe stündlich benötigt irgendwo ein Whistleblower finanzielle Unterstützung, tagtäglich müssen wir uns vor den Gerichten dieser Welt gegen die ruchlosen juristischen Angriffe von Katzenhassern wehren, alle drei, vier Tage muss unsere hoch verehrte Gründerin zum Friseur, um unsere kleine, unerschrockene Organisation bei ihren zahllosen Fernsehinterviews formvollendet vertreten zu können, und nächsten Monat sind dann auch schon wieder immense Kosten für die in einem sibirischen Erzbergwerk unterbrachten MuschiLeaks-Server, die zum sicheren Betrieb unseres Blogs nötig sind, fällig.
Ihr Vertrauen, verehrte Damen und Herren und liebe Kinder, ehrt uns. Aus zahllosen Gesprächen und E-Mails wissen wir, dass Sie uns liebend gern Ihr Erspartes anvertrauen, ja, mehr als einmal ermahnten Sie uns, öfter um Geld zu bitten, da Sie unsere Dienste so sehr schätzen. Gerade gestern kam ein altes Mütterchen auf unsere Gründerin zu und überreichte ihr einen alten Wollstrumpf, in dem sich 4 Euro 48 befanden. Sie habe den Betrag eigentlich gespart, um sich "mal wieder etwas zu essen zu kaufen", erklärte die Seniorin, während sie die Hände unserer heldenhaften Gründerin mit Küssen bedeckte, "aber Sie brauchen das Geld viel mehr als ich."
Wir bitten Sie also, nehmen Sie sich ein Bespiel an der alten Dame, deren Namen wir leider vergessen haben.
Spenden Sie!
Spenden Sie jetzt!
Wir nehmen auch Kleingeld!
Neu: Wollstrumpf zu verkaufen!

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